Aus einem mach drei

Bei diesem Projekt sollten wir eine geeignete Raumaufteilung für einen Raum mit Mehrfachnutzung finden. Das ursprüngliche Arbeitszimmer, in dem ab und zu auch Gäste untergebracht wurden, entwickelte sich mit der Zeit zunehmend zur Abstellkammer, da Stauraum (wie so oft) Mangelware war und der Eingangsbereich zu wenig Platz für eine ausreichend große Garderobe bot.
Gewünscht wurde wieder ein richtiges Arbeitszimmer zu haben, mit viel Stauraum, in dem sich aber auch Gäste wohlfühlen können und eine Garderobenerweiterung für den Eingangsbereich.

Da der Raum mit drei Türöffnungen uns sehr unruhig schien und im Prinzip nur eine der Türen wirklich genutzt wurde, bot es sich an, eine der Öffnungen zu schließen und über Trockenbauweise eine Kammer einzuziehen, die zusätzlichen Garderoben-Stauraum schafft. Die dahinter entstandene Nische bietet noch genug Platz für ein kleines Schlafsofa und wird damit zum geeigneten Rückzugsort für Gäste.
Der Arbeitsplatz bindet sich als dunkler Akzent in die ansonsten bewusst hell und schlicht gehaltene Schrankwand ein. Zusätzlicher Stauraum wird über die rückwärtige Nische geschaffen, in der wahlweise der alte Bauernschrank oder auch offene Regalböden Platz finden.

Es bleibt zu erwähnen, dass auch hier das Farbkonzept als Gestaltungsmittel, um Struktur und Klarheit in den Raum zu bringen, wieder eine wesentliche Rolle spielte.

Hier dazu ein paar Aufnahmen und der entwickelte Grundriss:

Vorher:
 Nachher:

 

Wir danken den Bauherren für die Fotos und freuen uns über die gelungene Umsetzung!

 

 

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