Mädchen(t)räume

F02:2016

kennen keine Grenzen. Zumindest diese nicht. In der ansonsten großzügigen 4,5 Zimmer Wohnung schien kein Platz für ein drittes Kinderzimmer und so wurde schwesterlich geteilt. Mit der Zeit wuchs jedoch der verständliche Wunsch nach einem eigenen Raum. Nur woher nehmen und nicht stehlen? Da war nur noch der kleine Abstellraum, der aber, zu schmal, zu lang, mit Sicherungskasten, Heizungstechnik und einem Installationsschacht in der Mitte, unmöglich erschien. Doch Platz ist in der kleinsten Hütte und ein großes, bodentiefes Fenster, Grundvoraussetzung für Wohn- / Schlafräume, war vorhanden. So entstand nach sorgfältiger Planung ein -zugegeben- sehr kleines aber auch sehr besonderes Reich. Die Herausforderung war jeden Winkel zu nutzen ohne den Raum zu überfordern. Dafür wurden alle größeren Möbel maßgeschneidert entworfen (Rf2 in Zusammenarbeit mit der Arte Lignum GmbH Tischlerei). Stauraum-Schubladen befinden sich unter dem Bett, der Kleiderschrank wandert unter die Decke und der Schreibtisch lässt sich ausklappen. Dazu Wandregale, eine tolle, von der Bewohnern ausgesuchte, Tapete und viele liebevolle, z.Tl. selbstgefertigte, Details der designbegeistertin Bauherrin & Bloggerin (hej-hanse.de).

FH 2016 AN:GR

Das Ergebnis: Ein Zimmer mehr! Ein wunderschöner eigener Raum mit dem kaum einer gerechnet hatte. Einrichtungs-, Beleuchtungs- und Farbkonzept sowie Möbelentwürfe für ein Kinderzimmer in Hamburg-Ottensen.