Zimmer im Zimmer

04:2017Einen zusätzlichen Raum als Rückzug, für Gäste, zum Arbeiten, wünschten sich die BauherrInnen dieses Projektes. Platz genug war in dem ausgedehnten Wohn-, Essbereich mit anschliessender offener Küche vorhanden. Doch wo sollte er entstehen und was passiert mit den verbleibenden Bereichen? Heraus gekommen ist ein echter Gewinn! Schon vom Flur aus sieht man in und durch den neuen Raum, der sich Dank raumhoher Schiebetüren weit öffnen und komplett schließen lässt. Darin ein traumschönes, maßgeschneidertes Tagesbett, gefertigt von der Arte Lignum GmbH Tischlerei nach Entwürfen von Rf2. Dazu ein Sekretär, ein toller Ausblick sowie ein Sideboard und Wandregale, die noch folgen werden. In dem verbleibenden Raum steht der große Familientisch nun an einer langen Bank, die zum Sitzen, Verweilen und Verstauen einlädt. An der anderen Seite schließen darüber Wandregale an. Gegenüber entstand der noch immer großzügige Wohnbereich, etwas zurück gesetzt und damit geschützt, in dem das kleine, vorhandene Sofa durch ein neues, großes ergänzt wurde. Alles passt zusammen. Selbst die vorhandenen Gemälde fügen sich, wie dafür geschaffen, perfekt in die neue Umgebung ein. Noch fehlen einige Dinge, vor allem Leuchten, doch schon jetzt zeigt sich die Wirkung der Planung. Zum einen im Großen, durch die neuen Proportionen des Raumes und den daraus entstandenen intimeren Bereichen, die uns oft in großen, offenen Wohnräumen fehlen. Zum anderen im Kleinen, in der feinen Abstimung aus Farben, Materialen und Stoffen, die die BauherrInnen wunderbar umsetzten.

Raum-, Einrichtungs-, Beleuchtungs- und Farbkonzept sowie Möbelentwürfe für eine Wohnung in Hamburg. Realisierung der Möbelentwürfe, Trockenbau und Schiebetüren sowie Bauleitung: Arte Lignum GmbH Tischlerei.

Besinnung auf den Ursprung

Stmn 01-2017

Dieses aus den 70er Jahren stammende Einfamilienhaus musste im Laufe der Jahre einiges an Um- und Anbauten erdulden. Zahlreiche ‘Verschlimmbesserungen’ verdeckten die einst so durchdachte, klare, großzügige und lichte Architektur, die -so wie sie geplant war- auch heute noch sehr modern anmutet. Ein solches Haus aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken: Eine Traumaufgabe! Es galt die ursprüngliche Form von allen unpassenden Zugaben und Veränderungen zu befreien, sie wieder sichtbar werden zu lassen und in unsere Zeit zu übersetzen. Nach dem Abriss eines Wintergartens aus den 90er Jahren, der Entfernung der Bäder und Küche sowie Wand- und Deckenverkleidungen und zahlreicher anderer Verhüllungen, wurde das Haus zunächst energetisch und technisch in unsere Zeit geholt, d.h. saniert. Der Grundriss blieb wie ursprünglich geplant, einzig die neue Küche wanderte als Bindeglied zwischen Eingang, Schlaf-/ Kinderzimmer und Wohnbereich in die Mitte des Hauses. Die Fassade wurde dank großzügiger Fensterelemente gartenseitig geöffnet. Breite Türöffnungen mit transparenten Schiebetüren und Glaselemente ermöglichen nun weite Durchblicke durch die Räume. Oberlichter erhellen die innenliegenden bzw. dunkleren Bereiche mit Tageslicht. Der Boden bekam ein geöltes Eichenparkett im Wohnbereich und großformatige Betonoptik-Fliesen im Eingang, der Küche und den Bädern. Dazu schicke Subway Tiles (Duschbad & Küche), Mosaikfliesen in Blautönen (Kinderbad), ein durchgängiges Farbkonzept in zarten Naturtönen und eine darauf abgestimmte Beleuchtung. Der imposante Kamin durfte bleiben und fügt sich nun dank Nussbaum-, Kupfer-, Grau- und Rosétönen wunderbar in die neue / alte Welt. So ergänzen einige alte Stücke neuere Möbel und Leuchten. Viel ist schon geschehen, einiges wird noch kommen aber eines ist klar: Es lohnt sich bei manchem alten Haus genau hinzuschauen und sich auf seinen Ursprung zu besinnen.

Ansicht
Ausschnitt aus der Ursprungsplanung

Raum-, Beleuchtungs- (Innen & Außen), Farb- und Einrichtungskonzept sowie Küchen- und Bäderplanung und Fassadengestaltung für ein Einfamilienhaus bei Hamburg.

Ferienstimmung

SH

“Ich fühle mich wie in einer wunderschön gestalteten Ferienwohnung - jeden Tag.” Freut sich die Bauherrin dieser Maisonettewohnung mit Blick über die Dächer von Ottensen. Gut 10 Jahre bewohnt die Familie die großzügige Wohnung, Zeit für einige Veränderungen, Anpassungen und Verschönerungen: U.a. wurden die Kinder- und das Elternschlafzimmer getauscht, ein begehbarer Kleiderschrank entstand, die Bäder wurden komplett erneuert und die Wohnküche optimiert. Das Wohnzimmer bekam u.a. ein neues Sofa und alle Räume erhielten ein Farbkonzept. Nun sind die umfassenden Baumaßnahmen abgeschlossen und alle sind glücklich. So kann es bleiben. Einrichtung-, Farb- und Beleuchtungskonzept für eine Maisonettewohnung in Hamburg-Ottensen.

Mädchen(t)räume

F02:2016

kennen keine Grenzen. Zumindest diese nicht. In der ansonsten großzügigen 4,5 Zimmer Wohnung schien kein Platz für ein drittes Kinderzimmer und so wurde schwesterlich geteilt. Mit der Zeit wuchs jedoch der verständliche Wunsch nach einem eigenen Raum. Nur woher nehmen und nicht stehlen? Da war nur noch der kleine Abstellraum, der aber, zu schmal, zu lang, mit Sicherungskasten, Heizungstechnik und einem Installationsschacht in der Mitte, unmöglich erschien. Doch Platz ist in der kleinsten Hütte und ein großes, bodentiefes Fenster, Grundvoraussetzung für Wohn- / Schlafräume, war vorhanden. So entstand nach sorgfältiger Planung ein -zugegeben- sehr kleines aber auch sehr besonderes Reich. Die Herausforderung war jeden Winkel zu nutzen ohne den Raum zu überfordern. Dafür wurden alle größeren Möbel maßgeschneidert entworfen (Rf2 in Zusammenarbeit mit der Arte Lignum GmbH Tischlerei). Stauraum-Schubladen befinden sich unter dem Bett, der Kleiderschrank wandert unter die Decke und der Schreibtisch lässt sich ausklappen. Dazu Wandregale, eine tolle, von der Bewohnern ausgesuchte, Tapete und viele liebevolle, z.Tl. selbstgefertigte, Details der designbegeistertin Bauherrin & Bloggerin (hej-hanse.de).

FH 2016 AN:GR

Das Ergebnis: Ein Zimmer mehr! Ein wunderschöner eigener Raum mit dem kaum einer gerechnet hatte. Einrichtungs-, Beleuchtungs- und Farbkonzept sowie Möbelentwürfe für ein Kinderzimmer in Hamburg-Ottensen.

Wintergarten

DK16

Bei dieser Doppelhaushälfte wurde die Giebelseite fast vollkommen geöffnet und durch einen Wintergarten erweitert. Die Wirkung ist enorm. Ein sehr lichter, offener und freier Raum ist entstanden. Geschützt durch dichte Bepflanzung sitzt man direkt im Garten und hat es dank Kamin und Fussbodenheizung wunderbar warm & trocken.
Noch ist nicht alles fertig. Das neue Sofa ist bereits der Lieblingsplatz, der vorhandene Esstisch hat endlich genügend Raum und die Kaminbank kommt bald. Einrichtungs-, Farb- und Beleuchtungskonzept für ein Haus in Hamburgs Norden.

DK16 GR

Eindrücke von der Baustelle

B2016-02

Wieder ein Projekt im Werden. Die Küche mit wunderschönem Fliesenschild ist fast fertig, die Bäder folgen, Hochkantlamellenparkett in Eiche wurden verlegt, Räume werden farbig, Wände tapeziert. Das macht Lust auf mehr. Raum-, Einrichtungs-, Farb- und Beleuchtungskonzept sowie Küchen- & Badplanung für ein Haus in Elmshorn.

Sommerfrische

0216

Vieles in diesen Räumen erinnert an einen frischen, sonnigen, entspannten Sommertag: Türkis- und Blau-, Sand- und Gelbtöne kombiniert mit hellem Holz, bunten Akzenten, lebendigen Tapeten und ganz viel Luft & Licht. Ein Projekt, das immer schöner wird. Raum-, Einrichtungs-, Farb- und Beleuchtungskonzept sowie Bad und Küchenplanung für ein Haus bei Hamburg

Ich liebe Tapeten

Tapeten 2016

Besonders jetzt, da sich Hamburg mal wieder von der trüben Seite zeigt, schwelge ich in Mustern, Farben, Kombinationen und geniesse die Qual der (Voraus-) Wahl.

Farben

0116

Blau- und Grüntöne kombiniert mit Sand- und Steinfarben, abgestimmt auf rötlich-braune Böden, bilden das neue Farbkonzept dieses Ingenieursbüros bei Hamburg. Entstanden sind unaufdringlich ruhige und zugleich lebendig frische Räume.